Hagenow, 04.09.2026 In Anwesenheit der Schulleiterin Frau Göllnitz, zahlreicher Gäste wie Vertretern des Planungsbüros, der evangelischen Kirchengemeinde, der LGE M-V, der Stadtvertretung sowie der Schulgemeinschaft konnten Frau Scharenberg vom Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung M-V und Hagenows Bürgermeister Thomas Möller am vergangenen Freitag das vielfältige Lern- und Spielumfeld offiziell seiner Bestimmung und damit den Schülerinnen und Schülern übergeben.
Thomas Möller betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Projekts für die Schulgemeinschaft: „Dieser moderne Schulhof ist mehr als nur eine Fläche zum Spielen; er ist ein Ort der Begegnung, der Bewegung und des Lernens im Freien. Er unterstreicht unser Engagement für eine hochwertige Bildungsinfrastruktur und die Lebensqualität unserer jüngsten Bürgerinnen und Bürger.“
Die Neugestaltung des Schulhofs begann am 12. Dezember 2025 und konnte bereits am 29. Juli 2026 abgeschlossen werden, sodass der Platz schon seit Schuljahresbeginn von den Kindern genutzt werden kann. Während der Bauphase sorgte eine hervorragende und enge Abstimmung mit der Schul- und Hortleitung sowie dem beauftragten Bauunternehmen für einen reibungslosen Ablauf, wobei die angrenzenden Flächen der Kirchgemeinde am Kirchenplatz dankenswerterweise für Pausenzeiten genutzt werden konnten.
Die Gesamtinvestition für den neuen Schulhof beläuft sich auf rund 920.000 Euro. Die Finanzierung erfolgte maßgeblich durch Städtebaufördermittel im Rahmen der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Zentrum“ der Stadt Hagenow. Zwei Drittel der Finanzhilfen wurden von Bund und Land bereitgestellt, das verbleibende Drittel trug die Stadt selbst als kommunalen Eigenanteil. Ein Zustimmungsbescheid des Ministeriums für Inneres, Bau und Digitalisierung M-V bildete die Grundlage für dieses zukunftsweisende Projekt.
Auf einer Gesamtfläche von rund 2.300 Quadratmetern entstanden vielfältige Bereiche, u. a. eine Sandspielfläche, ein Kleinspielfeld, ein Fahrradplatz oder Grünpflanzungen.
Obwohl die Schulhofgestaltung die letzte größere Flächenmaßnahme im Sanierungsgebiet „Städtebauliche Erneuerung Zentrum“ darstellt – ein Programm, das seit 1991 rund 23 Millionen Euro an Zuweisungen von Bund, Land und kommunalen Eigenanteilen für die Sanierung der Altstadt mobilisierte – geht die Entwicklung am Standort der Stadtschule weiter. Für eine notwendige Teilsanierung des Schulgebäudes, die unter anderem Barrierefreiheit, Akustik und Brandschutz umfasst, sind bereits rund 4,3 Millionen Euro über das Länder- und Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz (LuKIFG) in Aussicht gestellt.
Der neue Schulhof der Mühlenteichschule ist somit ein sichtbares Zeichen für nachhaltige Investitionen in die Zukunft der Kinder und Jugendlichen in unserer Stadt und ein Paradebeispiel für erfolgreiche Städtebauförderung.






