Auftakt zur Zukunftssicherung

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Offizielle Evaluierung des "Grünen Gewerbegebietes" in Hagenow gestartet.

Hagenow, 21. Januar 2026 – In den Räumlichkeiten der WESTA Tiefbau GmbH fand heute die offizielle Auftaktveranstaltung zur Evaluierung des „Grünen Gewerbegebiets“ (G³) in der Steegener Chaussee statt. Das Gebiet, das 2019 als erstes seiner Art in Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet wurde, stellt sich nun einem detaillierten Analyseprozess, um Potenziale für Nachhaltigkeit und Effizienz weiter auszubauen.

Zum Auftakt gab Herr Wolf, geschäftsführender Gesellschafter der gastgebenden WESTA Tiefbau GmbH, einen Einblick in die beeindruckende Entwicklung seines Unternehmens am Standort. Im Anschluss erläuterte Herr Houschkla-Hering vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit die zentralen Schritte des Evaluierungsvorhabens. Ein wesentlicher Baustein ist die detaillierte Erfassung von Energie- und Stoffstromdaten bei den ansässigen Unternehmen. Hierbei erhalten die Firmen direkte Unterstützung durch die Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern (LEKA MV) sowie die Wirtschaftsförderung der Stadt Hagenow. Um die Vertraulichkeit der sensiblen Unternehmensdaten zu gewährleisten, wurde auf eine bestehende Rahmengeheimhaltungsvereinbarung mit dem vom Ministerium beauftragten Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) hingewiesen.

Besondere Aufmerksamkeit fand der Beitrag der Stadtwerke Hagenow. Vorgestellt wurde die Idee, das Grüne Gewerbegebiet künftig stärker in die kommunale Wärmeplanung zu integrieren. Ein intelligenter Mix aus lokalen Energieträgern wie Biogas, Holz, Altholz und Müll erzhöhe die Resilienz des gesamten Standortes. Diese Ressourcen können direkt von Unternehmen in und um Hagenow bereitgestellt werden.

Bürgermeister Thomas Möller betonte die Bedeutung des Projekts: „Ich freue mich, dass es gelungen ist, das Wirtschaftsministerium erneut davon zu überzeugen, mit den Unternehmen in der Steegener Chaussee den Weg eines nachhaltigen Gewerbegebietes weiterzugehen.“

Ziel des Evaluierungsprozesses ist es, den Unternehmen ganz praktische Potenziale zur Steigerung ihrer Energieeffizienz aufzuzeigen und mit Hilfe der LEKA einer Lösung zuzuführen. Doch zunächst werden die Analyseergebnisse den beteiligten Firmen in einem geschützten Rahmen Ende März/ Anfang April zur Diskussion gestellt.

Für den Inhalt. R. Masche