Immer mit der Ruhe ...

Normalerweise müssen Sie nicht weg aus Hagenow. Wenn Sie aber partout zur Globalisierung hin wollen, nehmen Sie einfach unsere Autobahnauffahrt Hagenow, die Sie vom Gewerbegebiet Sudenhof aus nach fünf Straßenkilometern ohne Ortsdurchfahrt erreichen. Nach Hamburg brauchen Sie eine Stunde, nach Berlin zwei und in die Landeshauptstadt Schwerin knapp eine halbe Stunde Fahrzeit. Autobahnen verbinden Hagenow mit den Seehäfen in Hamburg, Wismar und Rostock. Zum Frachtflughafen in Parchim führt eine gut ausgebaute Bundesstraße. Dass Hagenow gleich zwei Bahnhöfe hat, einen Stadtbahnhof und den besonders hübschen klassizistischen Bahnhof Hagenow-Land an der Strecke Hamburg–Berlin, außerdem zwei neue Busbahnhöfe, sei hier nur am Rande erwähnt.

Man kommt also vor allem gut hin nach Hagenow, was sich für ein Mittelzentrum mit über 3.000 Arbeitsplätzen und deutlich mehr Ein- als Auspendlern auch so gehört. Sie treffen hier auf einen ruhigen, bedächtigen Menschenschlag, der mit den Jahren eine stattliche Anzahl vorzüglich ausgebildeter, tüchtiger Leute hervorgebracht hat, vor allem in der Lebensmittelherstellung und im Maschinenbau. Über eine Facharbeiterquote von mehr als 90 Prozent kann man jedenfalls nicht klagen. Damit es dabei bleibt, holen sich die Unternehmen den Nachwuchs inzwischen oft schon von der Schulbank weg. Der surft zwar gerne im weltweiten Netz und wird auch nicht dümmer, wenn er woanders ein paar Jahre Hochschulluft schnuppert, aber am Ende läuft es doch auf die alles entscheidende Frage hinaus: Wo bitte schön auf der Welt lässt es sich richtig gut leben, wenn nicht in Hagenow?